Wir schreiben das Jahr 2017. Direkt zu Jahresbeginn kam das Projekt "Esel" unerwartet rasch in Rollen. Der bisher eingemietete Gärtner ging in Pension und der Schopf stand von einem Tag auf den Anderen leer. Sofort flammte der Wunsch nach unseren Langohren wieder auf und die Planung für den Stallbau konnte beginnen. Jetzt mussten wir uns schlau machen: Gesetzliche Vorgaben abklären, Offerten einholen und Vieles mehr. Nach diversen Abklärungen und Gesprächen mit Vermieterin, Nachbarn und Baubehörde bekamen wir am 8. Juni 2017 die Baubewilligung (Umnutzung Schopf in Eselstall sowie Bau eines Unterstandes mit angrenzendem Paddock). Der definitive Startschuss war gefallen - ran an die Arbeit.

Die Arbeit, die uns freut, wird zum Vergnügen
Mit viel Freude und Elan machten wir uns nach Feierabend und an den Wochenenden an die vielen Holzarbeiten. Der Stall wurde innen unterteilt und ausgekleidet. Die alten Eternitplatten an den Aussenwänden entfernt und durch eine neue Holzverschalung und zwei Stalltüren ersetzt. In den Ferien stellten wir dann den neuen Unterstand auf. Für die elektrischen Installationen konnten wir auf die fachmännische Hilfe unseres Freundes Mario zurückgreifen. Auch der Bau der automatischen Heuraufe musste gut geplant werden. Aber die Liebe liegt ja bekanntlich im Detail.

Der Zeitaufwand für das ganze Projekt betrug rund 350 Arbeitsstunden (Planung, Offerten einholen, Materialbeschaffung sind nicht eingerechnet).
Helfer hatten wir lediglich für die elektrische Installation sowie für die Montage des Unterstands und des Zauns. Der gesamte Rest wurde von uns beiden alleine ausgeführt.

Der fertige Stall mit Unterstand

  • Stall-Innenbereich 15 m2
  • Kompost-Einstreu von Biowaldboden (darunter Soft-PVC-Matten)
  • zeitgesteuerte Heuraufe
  • kleines Heu- und Futterlager
  • 2 unterteilte Stalltüren mit Streifenvorhängen
  • Unterstand 20 m2 mit Gummimatten
  • kleiner gedeckter Lagerplatz für Einstreu